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KTM 390 Duke 2024

KTM 390 Duke 2024

Der LC4 der Ur-Duke legte vor genau 30 Jahren den Grundstein für die KTM-Erfolgsgeschichte. Zum Jubiläum kommt das A2-Naked KTM 390 Duke komplett neu.

Und wenn es nach den KTM-lern geht, soll die dritte Generation noch mehr Beachtung finden. Dafür wurde nicht nur das Chassis, sondern auch der Motor für den Jahrgang 2024 neu entwickelt. Spoiler: Endlich hat der Motor so viel Hubraum wie der Modellname suggeriert und wächst sogar leicht drüber auf 399 Kubik.

 

 

Mehr Hubraum, mehr Leistung

Herzstück ist zwar weiter der wassergekühlte Einzylinder namens LC4c mit Anti-Hopping-Kupplung. Allerdings hat der Motor durch den von 60 auf 64 Millimeter angewachsenen Hub im Volumen von 373 auf 399 Kubikzentimeter zugelegt. Die Bohrung bleibt bei 89 Millimeter. Dadurch schafft der Single nominell ein PS mehr Spitzenleistung, 45 statt vorher 44 PS. Und KTM gibt an, dass der größere Motor die maximale Leistung bereits bei 8.500/min, also 500 Umdrehungen früher erzeugt. Und da sich das Gesamtgewicht fahrfertig auf 165 kg beläuft, dürfte die 390 Duke für die A2-Zulassung gar nicht mehr PS haben. Beim Drehmoment darf sich der 390 Duke-Treiber über ein Plus von zwei Newtonmeter freuen. Das maximale Drehmoment von 39 Nm liegt bei 7.000/min an. Bei 10.500/min kappt der Begrenzer.

Neues Chassis, weniger Sitzhöhe

Gerade bezüglich neues Chassis dürften sich mehr Leute zur 390 Duke hingezogen fühlen. Durch den Kniff, das Federbein mit weiterhin 150 mm Federweg, einstellbarer Zugstufe und Vorspannung rechts außen, statt zentral zu platzieren, gelang es, die Airbox großvolumiger zu gestalten und erlaubte das Absenken der Sitzbank von 830 auf 820 Millimeter. Optional sind 800 Millimeter Sitzhöhe machbar. Dazu schrumpfte durch das neue Sitzpolster das Schrittbogenmaß. Daher dürften kleiner gewachsene Duke-Fans besser auf das Bike passen. Bemerkenswert: Trotz dieser Maßnahmen wirkt die neue 390 Duke insgesamt viel größer und erwachsener als der Vorgänger.

Immer vorausgesetzt, man steht auf das kantig aggressive KTM-Design. Die weiter heruntergezogenen und längeren Tankspoiler und das völlig neu gestaltete LED-Licht bewegen die Optik der 390er deutlicher in Richtung der übermächtigen KTM 1290 Super Duke. Der Stahltank fasst ab 2024 15 statt 13,4 Liter.

Stahlrahmen mit Aluheck

Das Verlegen des Federbeins an der KTM 390 Duke war erstens nicht die einzige Maßnahme und zog zweitens ein neukonstruiertes Chassis mit sich. Die komplett neue Schwinge aus Alu und der angeschraubte Druckguss-Heckrahmen inklusive neuem Gitterrahmen aus Chromoly-Stahl sollen die 390er durch höhere Torsions-Steifigkeit stabiler fahren lassen und insgesamt für mehr Agilität sorgen.

Mit der neuen 43er-Apex-Gabel von WP mit Open-Cartridge mit – neu – 5-fach einstellbarer Druckstufe und Vorspannung verspricht KTM mehr Gefühl an der Front. Die Gabel wächst um 8 auf 150 Millimeter im Federweg. Dazu kommen leichtere Fünf-Speichen-Räder, die KTM der zuletzt neu vorgestellten Supersportlerin KTM RC 125 nachempfand. Aufgezogen sind Michelin Power 5 in den bekannten Dimensionen 110/70 ZR 17 und 150/60 ZR 17.

Mit Bosch sicher quer und schräg

Aufgewertet wurde die radial angeschlagene Vierkolben-Vorderradbremse der KTM 390 Duke, deren 320er-Scheibe ebenfalls leichter wurde. Das Bremssystem verfügt über eine Supermoto-ABS-Einstellung, die Slides übers Hinterrad zulässt. Eine Traktionskontrolle ist ebenfalls an Bord, wie eine Launch Control, die allerdings nur dann aktiviert werden kann, wenn im 5-Zoll-TFT-Display der Track-Anzeigemodus drin ist. Das komplette System ist – neu – mit dem MSC, der Motorradstabilitätskontrolle von Bosch in verknüpft und schräglagensensibel (Boch 9.3 MP TC mit MSC).

Neues Display, mehr Funktionen

Alle Funktionen und Anzeigen stellt die KTM 390 Duke auf einem neuen TFT-Display mit 5 Zoll (12,7 cm) Diagonale dar. 2024 in Serie, mit Connectivity für Musik und Telefon und Turn-by-Turn-Navigation. Die wählbaren Riding-Modes sind "Street" und "Rain". Ein Quickshifter ist optional, automatische Blinker sind dagegen Serie, ebenso wie die gesamte LED-Lichtanlage, bei der besonders die Front mit der rahmenartigen Konstruktion punktet, die die Umgebung besser ausleuchtet. Wohl wichtig: Die Launch-Control der neuen KTM 390 Duke als Teil des neuen Anzeigemodus Track des TFT-Displays, der einen Laptimer mitbringt und Drehzahlmesser wie Ganganzeige groß darstellt.

Preise, Farben und Verfügbarkeit

Zur Präsentation der neuen KTM 390 Duke für 2024 wurden 2 Farbvarianten. Augenstecher ist die Version fast komplett in Orange, bei der selbst die Sitzbank in der Markenfarbe leuchtet. Etwas gediegener wirkt die 390 Duke in Blau-Grau. Preise sind noch keine bekannt. Aktuell startet die 390 Duke in Deutschland bei 6.099 Euro. Hier dürfte KTM einiges draufschlagen, denn die neue 390er ist eine Neuentwicklung mit mehr Inhalt und Funktion.

KTM lässt bei der neuen 390 Duke sprichwörtlich keinen Stein auf dem anderen. Neuer Rahmen, mehr oder weniger neuer Motor mit mehr Hubraum und Leistung. Dazu ein neues Fahrwerk mit einstellbarer Hardware und – das dürfte einmalig in der A2-Klasse sein – schräglagenabhängigen Systemen für ABS und Traktionskontrolle. Der Preis ist noch nicht bekannt, dürfte aber deutlich über den aktuellen 6.099 Euro liegen.

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